Außerlösenes schönes Werck welches Er mit sonderbahrer Anmuthigkeit mehrertheils mit eigner Hand in Kupffer gebracht... Anjetzo aber in kleinem Format gebracht und denen Liebhabern gezeigt. 2 Teile in 1 Band. Augsburg, Ulrich Krauß, um 1720. Quer-4°. Gestochener Titel und 100 Kupfertafeln mit ca. 140 Abbildungen. Interimsbroschur der Zeit, (Rücken später überklebt, fleckig und etwas knittrig).
Erste und einzige Ausgabe, komplett selten. - Thieme/Becker XXII, 236; VD17 23:652873G. - Umfangreicher Band mit verkleinerten Wiedergaben zahlreicher Kupferstiche des berühmten niederländischen Malers und Radierers Gerard de Lairesse (1640-1711). - "Neben Romeyn der Hooghe ist L. unstreitig der geistreichste u. routinierteste Malerstecher um 1670/1700 in den Niederlanden. Seine Entwicklung geht in der Graphik (ähnlich wie in der Malerei) vom starken Helldunkel zu einer gleichmäßigen lichten Skala mit durchsichtigen Schatten, in der Typenbildung von der charakteristischen Geste, dem individuellen Ausdruck der "klassischen" Haltung." (Thieme/B.). - Titelblatt etwas angeschmutzt, etwas stockfleckig, Ränder teils leicht wasserfleckig, die ersten und letzten Blatt mit kleineren Randeinrissen. - Exemplar aus der Bibliothek des Kunsthistorikerpaares Getrude und Hans Aurenhammer (Ex-Libris auf Innendeckel).
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Sachgebiete: Illustrierte Bücher, Kunstgeschichte, Kupferstich, Malerei
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