Maschinenschriftlicher Brief in englischer Sprache an den Schweizer Psychoanalytiker Emil Oberholzer mit eigenhändiger Unterschrift auf historisch inhaltsreichstem Originalbriefpapier der IPV, datiert 2. März 1938 die Vorbereitungen des letzten Kongresses der IPV vor Ausbruch des 2. Weltkrieges betreffend. 29,5 x 22,3 cm. 1 Blatt, 1938.
Unikat. Faltspuren, am oberen Rand kleinste Einrisse. Der Briefbogen vermerkt in typographisch exponierter Art und dreisprachig sieben Funktionsträger der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung und verdeutlich so in Zeiten größter politischer Bedrängnis sein institutionelles Selbstverständnis. Neben Jones als Präsident folgen Brill , Eitingon, Anna Freud und van Ophuijsen als Vize, Glover als Zentral-Sekretär und Sarasin als Zentralkassenwart. Jones schreibt in Vorbereitung des 15. Kongreß der IPV in Paris und mahnt Oberholzer auf eine bereits in zwei früheren Briefen im Februar gestellte Anfrage zu antworten. Um aktuellem Verfolgungsdruck zu entkommen emigrierte Oberholzer, mit seiner jüdischen Frau Mira und dem gemeinsamen Sohn, Ende März in die USA, wo er bis zu seinem Tod 1958 lebte. Es sollte 11 Jahre dauern bis sich die Internationale Psychoanalytische Vereinigung erneut treffen konnte. Inhaltlich war der Pariser Kongress von höchster Prägnanz, dramatische Veränderungen zeichneten sich ab.
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Sachgebiete: Psychologie
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