Arthur Segal. Berlin, Josef Altmann Verlag 1922. 20 x 16 cm. 15, (1) S. mit 6 Abbildungen, OKarton (gering bestoßen) mit Titelschrift.
Seltene kleine Darstellung zum Künstler Arthur Segal (1875-1944 Jassy, Rumänien - London). Die Abbildungen zeigen Werke Segals von 1906 bis 1921. Mit leichten Gebrauchsspuren, Umschlag vorne mit wenigen kleinen Farbspritzern. - Segal war Mitbegründer der Neuen Secession, stellte bei Herwarth Walden im STURM aus und flüchtete als Pazifist nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs nach Ascona. In seinem Haus auf dem Berg Monte Verità trafen sich die Exil-Künstler von Arp bis Werefkin. Zwischen 1914 und 1920 entwickelte Segal das Prinzip der Gleichwertigkeit. Zusammen mit den nach Ascona gekommenen Dadaisten beteiligte er sich an den Ausstellungen des Cabaret Voltaire in Zürich, trat 1919 in die Novembergruppe ein und kehrte 1920 nach Berlin zurück. Seine Malschule war von 1920-1933 ein beliebter Treffpunkt für Avantgarde-Künstler. 1933 Musste Segal aus Deutschland fliehen. Er starb 1944 nach einem Luftangriff auf London. Vgl. den Eintrag in WIKIPEDIA. - Vorsatz mit eigenh. Namenszug Gerard Luis Diaz(?)
180,- EUR
inkl. 7% USt./incl. 7% VAT
Sachgebiete: Architektur, Avantgarde, Dada, Exilliteratur
Kontakt zum
Spessartweg 3-5 • 84048 Mainburg
Telefon:
Mail: lindner.mainburg@t-online.de • Web: