Das Märchen vom gestiefelten Kater in den Bearbeitungen von Straparola, Basile, Perrault und Ludwig Tieck. Leipzig, F. A. Brockhaus 1843. 23,6 x 19 cm. X, 112 S. mit Titellithographie und 12 radierten Tafeln von Otto Speckter, OLwd. (stellenweise verblasst, Rückengelenke leicht lädiert) mit dekorativen Blindprägungen auf den Einbanddeckeln, ornamentaler Rückenvergoldung mit goldgepr. Rückentitel.
Ehmcke-Hobrecker 22; Bang S. 58ff., S. 139 (Abb. 90-93); Bilderwelt 1636; Pressler S. 206 (mit Abb. 182); Rümann (Kinderbücher) 246; Stuck-Villa II, 66; Wegehaupt 1359 (mit Abb.); Von Odysseus bis Felix Krull 8/20 (mit Abbildung): "Neben dem gestiefelten Kater ist er besonders durch die Bebilderung der Fabeln Wilhelm Heys berühmt geworden." - Erste Ausgabe. "Speckters reizende Blätter zählen zu seinen originellsten Schöpfungen" (Seebaß). - "Der Hamburger Otto Speckter (1807-1871) versteht es, den vermenschlichten Kater durch Herausstellung der Entschiedenheit seines Handelns zur spannungsreichen Hauptperson der szenisch wirkungsvollen Bilder zu machen. Die gesondert angeordneten Tafeln werden durch einen beigegebenen Text erläutert." (Hans Ries in Bilderwelt S. 419). Mit hübschem zeitgen. Exlibris auf dem Vorderdeckel. Text und Tafeln gelegentlich etwas stockfleckig, das Rückenschild an den Rändern mit kleinen Absplitterungen, sonst gut erhalten.
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Sachgebiete: Illustrierte Bücher, Kinderbücher, Märchen/Sagen
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