Atlas Novus Sive Tabulae Geographicae Totius Orbis Faciem, Partes, Imperia, Regna Et Provincias Exhibentes. Augustae Vindelicorum [Augsburg], M. Seutter nach 1762. 53,5 x 36 cm. Mit Kupferstichtitel, zwei altkolorierten doppelblattgroßen Kupferstich-Tafeln (Meilenzeiger und Armillarspären) sowie 45 doppelblattgr. altkol. Kupferstichkarten. Modernes Halbleder über falschen Bünden mit goldgeprägtem Leder-Rückenschild. Einband etwas berieben. Vollständig neu in Atlasheftung aufgebunden, die Karten auf Fälze gesetzt. Durchgehend finger-, teils auch braunfleckig. Ränder teils hinterlegt. Die Karte des Niedersächischen Kreises mit deutlichem Plattenschaden. Nach der handschriftlichen Nummerierung des Restaurators [?] fehlen wohl drei Karten (32,33,35), darunter Polen und Preußen. Verso Titelblatt mit altem Eignerstempel "F.I. Springer Weinhandlung Ettlingen". Wie oft ohne einen typographischen Titel.
Vgl. Phillips 583 u. 593, Heinz, Die Atlanten der süddeutschen Verlage Homann und Seutter (in: Vierhundert Jahre Mercator, S. 81 ff.). Enthält eine Sternkarte und eine Weltkarte, jeweils in zwei Hemisphären, Karten der vier Kontinente sowie Gesamt- und Teilkarten zu Frankreich, Italien, Deutschland, Schweiz, Spanien, Balkan, Großbritannien, Niederlande, Skandinavien, ferner von Rußland und vom Heiligen Land. Die schönen, auf kräftigen Bütten gedruckten Karten überwiegend. mit großen figürl. Titelkartuschen und teilweise mit kleinen Insets mit Stadtplänen oder Ansichten. Die Kupfertafel zeigt Erd- und Himmelsglobus sowie eine Armillarsphäre. Zu Beginn mit dem Schmucktitel Atlas novus (mit der Darstellung einer Weltkugel, darauf eine gekrönte Frauenfigur sitzend, umringt von figürl. Allegorien), der jedem der Seutterschen Atlanten vorgebunden war. Sandler S. 12: " Sein Verlag ging dann zunächst in drei Teile. Es waren nämlich aus Seutters verschiedenen Ehen (1707 mit Maria Barb. Gaab, 1708 mit Euphrosine Griesbeck und 1717 mit Magdalena Mitteregger von Memmingen) bei seinem Tode noch ein Sohn: Aibrecht Carl, und zwei Töchter: Euphrosine und Anna Sabina vorhanden. Von diesen war die erstere seit 1740 mit dem Landkartenstecher Tobias Conrad Lotter, die letztere seit 1754 mit dem Kupferstecher und Kunstverleger Georg Balthasar Probst verheiratet. Demgemäss erbten Albrecht Carl Seutter, Lotter und Probst je einen Teil des Verlags. Albrecht Carl S. starb aber bereits zu Anfang der sechziger Jahre, anscheinend ohne Nachkommen, und Georg Balthasar Probst und sein Nachfolger Johann Michael Probst haben offenbar den Landkartenverlag nur als Nebenzweig ihres Kunstverlags betrieben. So ist als eigentlicher Nachfolger Seutters Tobias Conrad Lotter zu betrachten. 1717 in Augsburg geboren war er ungefähr seit seiner Verheiratung - wenn nicht schon früher - bei Seutter mit thätig und hat das Geschäft später ganz im Sinne Seutters fortgeführt. Bei seinem Tode, 1777, ging es auf seine Söhne über." Eindeutig nach 1762 erschiene seltene Atlas-Variante von Seutter bei Probst. Etwas die Hälfte der Blätter (22) mit der Verlagsangabe Johann Michael Probst, die Karte des Königreichs Neapel bei Probst Erben Ieremias Wolff.
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On the Eastern border of the former Duchy of Luxembourg, in the former bakery of my parents’ house, I offer you a wide range of historical maps and rare books, with a special focus on graphic material relating to Luxembiurg and Trier. I also specialize in rare and precious books from the 15th to the 18th century. Do not hesitate to contact me if you need help or advice in building up your own, personal collection, or if you think of further developing an already existing one. I can also advise you if you are looking for a small present, or if you are in search of a more representative gift. I am always interested in buying entire libraries or valuable items.
I was born in 1958 in Speicher (Eifel). I studied art history at Trier and at Vienna, and established myself as an independent antiquarian bookseller in 1987. I am a member of the Verband Deutscher Antiquare (VDA) and of the International League of Antiquarian Booksellers (ILAB) Besides being a book-seller, I have also authored of a number of scholarly publications, mainly dealing with book and map history. I am regularly called upon by German and Luxembourgisch archives, libraries, and museums to act as conultant, appraiser, or estimator. The following is a representative choice of my papers: (i) ‘Der “Lutzenburgii typus” des Antwerpener Verlages Gerard de Jode. Ein Neufund und neue Erkenntnisse zur ältesten gedruckten Landkarte des Herzogtums Luxemburg’, in: Hémecht 60 (2008), pp. 173 – 190 (in collab. with Peter H. Meurer). (ii) ‘Die Eifel-Alben der Kunstanstalten Bernhoeft und Schaar & Dathe. Ein Wettlauf um das schönste Foto-Album der Eifel’, in: Eifeljahrbuch 2010, pp. 156 – (iii) ‘Charles Bernhoeft et ses concurrents de Trèves’, in: Edmond Thill (ed.), Charles Bernhoeft, photographe de la Belle Epoque, Luxembourg: Musée National d’Histoire et d’Art Luxembourg, 2014, pp. 413 – 441; ibid.: ‘Catalogue des albums de Charles Bernhoeft’, pp. 621 – 721 (in collab. with Fernand Gonderinger and Edmond Thill). (iv) ‘Die Ortelius-Karte von Luxemburg und ihre Zustände’, in: Hémecht 69 (2017), pp. 149 – 160 S 149-160 (in collab. with Karl Solchenbach). I feel especially committed to helping the regional libraries to develop their collections and take professional care of them. In my capacity as vice chairman of the Gesellschaft der Freunde und Förderer, I devote a great deal of time and energy to the Wissenschaftliche Bibliothek der Stadt Trier, which houses a very important and internationally renowned collection of manuscripts and incunabula.
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