Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Rogätz 12.III.1945. 2/3 S. gr.-8°. Schwach gebräunt. Minimaler Faltenriss. Mit eigenhändig adressiertem Umschlag. An Max von Laue, der ihm zum Tod seines Sohnes Erwin kondoliert hatte. "Lieber Kollege! ... Es bedarf in der Tat keiner Worte, um mich von Ihrer Teilnahme an unserem Kummer zu überzeugen. Ich weiß ja, wie Sie mit uns fühlen. Von Ihren Mitteilungen über das K[aiser] W[ilhelm] Institut und über Ihre Manuskriptsendungen habe ich entsprechend Kenntnis genommen. Mit herzlichem Gruß Ihr getreuer / M. Planck".
Der Politiker und Widerstandskämpfer Erwin Planck war am 23. Januar 1945, als Beteiligter des Hitler-Attentats vom Juli 1944, hingerichtet worden. Max Planck hatte zuvor persönlich bei Hitler um Gnade für seinen Sohn gebeten. Der Briefumschlag, von Planck nach Hechingen adressiert, wurde von fremder Hand nach Göttingen umadressiert und von Max von Laue in roter Tinte mit dem Hinweis versehen: "Angekommen im August 1949".
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