Rare Books Berlin - Internationale Messe für Bücher und Graphik


Stader Kunst-Buch-Kabinett

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Kolbe, Georg. - Carl Rademacher.

Kolbe, Georg (1877-1947). Autographen in Privatschrift. 1 eigenhändige Briefkarte mit Unterschrift, 3 eigenhändige Kunstpostkarten mit Unterschrift, 3 signiert Original-Fotografien (Skulpturen Kolbes). 1 eigenhändiger Briefumschlag. Berlin und Hierlshagen, 31 x 21,5 cm (Schuber). 9.3.1942 bis 6.10.1947, sämtlich mit kleinem Papierstreifen fachmännisch in der privaten Gedächtnisschrift montiert, Lederband mit Blindprägung, mit zahlreichen Abbildungen und Dokumenten versehen. Beiliegend: Briefe an Rademacher von Gusta Alilanti, weitere Fotos, Kunstpostkarten, Todesanzeigen Kolbes, Exemplar der Normalausgabe etc. Provenienz: norddeutsche Privatsammlung. Unikat von höchstem Sammelwert. An Carl Rademacher, Sohn der Düsseldorfer Dichterin Hanna Rademacher (1881-1979), der die Autographen in einer Art Hommage für Georg Kolbe eingearbeitet hat. Veröffentlicht wurde die 18seitige Schrift (die zugleich im Gedenken an eine 1936 verstorbene Freundin verfaßt wurde) 1975 für einen kleinen Freundeskreis unter dem Titel "Gusta Alilanti. Meine Begegnung mit Georg Kolbe". Hier liegt sein eigenes Handexemplar mit den montierten originalen Autographen vor. - Die Briefkarte aus dem Lager Hierlshagen mit montierter Porträtfotografie: "...Das Bildchen zeigt, dass ich wieder ein wenig bei der Arbeit bin. Eine Baracke des Lagers hat man für mich hergerichtet - Gewiss, ich kann mich nur in bescheidenem Umfang betätigen. Die ganz verzweifelten Monate des Winters liegen nun zurück. Die Augenoperation wird wohl bald stattfinden. Um Berlin bin ich weiter in Sorge, meine Tochter wohnt noch dort..." (1.5.1944) - "...Rilke ist ein unerschöpflicher Gesell, einen tieferen Geist konnten Sie nicht wählen um zu den Mitbrüdern zu sprechen. Und wenn es auch nur einer vernommen haben sollte, so war Ihr Aufruf segensreich!..." (6.10.1947).

Sachgebiete: Bibliophilie, Kunst nach 1945

1800,- EUR
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Expressionismus, Bremen.

Der Unken=Teich. Bremer Expressionismus. Vom Bremer Künstlerbund in 250 Exemplaren herausgegebener Almanach(t): Worphuder Schützenfest. Er beinhaltet ein: "Buntes Bremer Allerlei zum mal sich erinnert fühlen an den 23. Februar 1924!". Die Illustration auf dem Deckel und zwei ganzseitige Illustrationen sind monogrammiert »WM«, möglicherweise von Willy Menz (in Guatemala geborener Bremer Maler, der der Künstlerkolonie Worpswede nahestand), der 1922 bereits einen Holzschnitt zum »Künstlerfest Worphude« entworfen hatte. Zwei weitere Illustustrationen mit den Initialen »Th H« stammen vielleicht von dem Stader Grafiker und Maler Theodor Herrmann (1881-1926). - »Das Innere ist teils von diesem - teils von jenem. Man macht heut mehr in annopseudonym …« (Druckvermerk). Die meisten Textbeiträge sind von Ewald Nacke, weitere Gedichte und Prosatexte sind unterzeichnet: Max der junge Nickel, Felix Brasil, Hans Breitensträter (bekannter Schwergewichtsboxer der Zeit), Hedwig Kurd Malheur (Romanfortsetzung), Katasteramt Vegesack, Gertrud Prellbock. Bremen, G. Hunckel, 1924. 23 x 18,5. 32 Seiten, mit 11 (1 ganzseitige) Illustrationen monogrammiert von WM und Th H. Farbig illustrierte Original-Broschur (Rücken etwas berieben). Gut erhaltenes Exemplar. Selten. Nur ein Exemplar für mich nachweisbar bei Hauswedell & Nolte Hamburg, Auktion 433 Los 442 vom 22.11.2011. -

Sachgebiete: Expressionismus, Graphik, Moderne Kunst

Verkauft!
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Stader Kunst-Buch-Kabinett

Schützenstraße 12 • 21682 Stade

Telefon: 04141777257 (bitte AB)
Mail: staderkunstbuchkabinett@t-online.de • Web: https://www.staderkunstbuchkabinett.de/