Apokalypse: Die Anbetung des Lamms und das Lied der Auserwählten. Holzschnitt n. u. v. Dürer, 1498, 39,7 x 28 cm
Meder 176a. Aus der ersten Ausgabe mit deutschem Text sowie zeitgenössischer Zeichnung (Windgott) auf der Rückseite. Offenbarung 14,1-5: Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn. Und ich hörte eine Stimme vom Himmel wie die Stimme eines großen Wassers und wie die Stimme eines großen Donners, und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen. Und sie sangen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier Gestalten und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen außer den hundertvierundvierzigtausend, die erkauft sind von der Erde. Diese sind's, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich; die folgen dem Lamm nach, wohin es geht. Diese sind erkauft aus den Menschen als Erstlinge für Gott und das Lamm, und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig." Das Lamm mit sieben Hörnern und sieben Augen, die vier Gestalten, die 24 Ältesten. Johannes befindet sich jedoch nicht im Himmel, sondern auf Erden, auf der Insel Patmos. Das Himmelreich ist der Erde ganz nahegekommen, die himmlische Vision mit den 144.000 Märtyrern mit den Palmzweigen in der Mitte füllt fast das ganze Bild aus, einer der Ältesten im Himmel ist fast auf Augenhöhe mit Johannes und spricht zu ihm. Der Horizont liegt fast am unteren Bildrand, nur ganz klein ist die Meereslandschaft rund um Patmos dargestellt.Bis an die Einfassung beschnitten, wohl erhalten.
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Sachgebiete: Altmeistergraphik, Graphik, Holzschnitt, Inkunabeln, Renaissance
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