Gerhart Hauptmann, um 1912. Braun patinierte Bronze auf Marmorplinthe montiert, 43 cm (Gesamthöhe), 20 cm (Breite) x 20 cm (Tiefe) cm, auf der Standplatte mit „Curt Gitschmann“ signiert. - in ausgezeichnetem Zustand
- Sinnierendes Schreiten - Dem dargestellten Alter entsprechend zeigt das äußerst rare Ganzkörperporträt Gerhart Hauptmanns den Schriftsteller in seinen 50er Jahren nachdem ihm der Literaturnobelpreis verliehen wurde. Mit gezogenem Hut und über den Arm gelegtem Mantel schreitet er – auf einen Spazierstock gestützt – gemessen Schrittes vorwärts. Dabei ist sein Oberkörper nach vorn gebeugt und der Kopf gesenkt. Ganz in sich versunken bahnt er sich seinen Weg. Es ist der Weg, literarisch die Schwere und Mühsal des Lebens und die Tragik der menschlichen Existenz zu entfalten, von der er selbst gezeichnet ist. Dem Künstler Curt Gitschmann gelingt es, durch das Porträt hindurch den Charakter von Hauptmanns Werk zu veranschaulichen. Curt Gitschmann studierte an der Berliner Kunstakademie bei Paul Thurmann. Anschließend war er in Berlin als freischaffender Künstler tätig und beschickte dort zwischen 1895 und 1912 die Großen Berliner Kunstausstellungen. Er gehörte zu den Porträtmalern des Königshauses.
1900,- EUR
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Sachgebiete: Antiquitäten, Art deco , Moderne Kunst, Plastik
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Arkadien ist ein unerreichbarer Sehnsuchtsort, den einzig die Kunst zu veranschaulichen vermag. Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise nach Arkadien – ins Reich der Kunst!
Bei der Werkauswahl ist stets mein ganz persönlicher Blick leitend, so dass kein Kunstwerk angeboten wird, welches ich nicht auch für sich selbst erwerben würde. Die Kunst hat sich mir von Kindesbeinen an mitgeteilt. Für mich ist es evident, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt und auch die Kunst ein Quell des Lebens bildet. Als Kunsthistoriker lasse ich den präsentierten Kunstwerken eine ihnen angemessene Betrachtung zuteilwerden und verbindet auf diese Weise Passion und Profession miteinander.
Bei Arcadia Art treffen heutzutage kanonisierte Künstler auf Künstler, die nicht mehr in derselben Weise im Fokus der Aufmerksamkeit stehen, zu ihrer Zeit mitunter aber hoch geschätzt wurden und ihrer Wiederentdeckung harren. Auch in den weiten Feldern außerhalb der jeweils geltenden Kanonisierungen wird aufmerksam nach künstlerischer Qualität gefahndet, die sichtbar gemacht werden soll. Dabei hat die Grenzziehung zwischen Tradition und Moderne keine Gültigkeit.