Rare Books Berlin - Internationale Messe für Bücher und Graphik

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Wölfflin, Heinrich.

Wölfflin, Heinrich, Kunsthistoriker (1864-1945). 12 Karten und 3 Briefe. - ENTHÄLT: 1. Eigenhändige Karte mit Unterschrift. Zürich, 22.10.1941. 1 S. Handschriftliches Couvert (gelaufen). - 2. Eigenhändige Karte mit Monogramm. O. O. u. J. 1 S. - 3. Eigenhändige Postkarte mit Monogramm. Zürich, 30.4.1939 (Poststempel). 1 S. - 4. Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift. Winterthur, 5.7.1940 (Poststempel). - 5. Eigenhändige Karte mit Unterschrift. O. O. u. J. 1 S. - 6. Eigenhändige Karte mit Unterschrift. O.O., dat. 24.10. (ohne Jahr). 1 S. - 7. Eigenhändige Karte mit Unterschrift. Zürich, 23.3.41. 1 S. - 8. Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift. Winterthur, 23.6.1938 (Poststempel). 1 S. - 9. Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift. Zürich, 27.6.1937 (Poststempel). 1 S. - 10. Eigenhändige Karte mit Unterschrift. Zürich, 26.6.1944. 1 S. - 11. Eigenhändige Karte mit Unterschrift. Zürich, 7.6.1943. 1 S. - 12. Eigenhändige Karte mit Unterschrift. Zürich, 1.4.1943. 1 S. - 13. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Zürich, 23.5.1943. 1 S. - 14. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Zürich, 14.10.1937. 1 S. - 15. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Winterthur, 23.6.1942. ½ S. - BEIGEGEBEN: Maschinengeschriebener Brief mit Unterschrift von H. David (Nachlassverwalter Wölfflins). Zürich, 17.10.1945. 1 S. Datiert und monogrammiert MF. - Umfangreiche Korrespondenz zwischen dem berühmten Schweizer Kunsthistoriker Heinrich Wölfflin und Marie-Anne von Franz (1913-2011), Tochter von Baron Erwin Gottfried von Franz (1876-1944) und Margret, geborene Schoen. -Delegierte des IKRK in Genf von 1940-1947, Sekretariat für Hilfsaktionen, 1946 in der Abteilung für Hilfsaktionen des IKRK. Von 1948-1972 war sie in der UNESCO in Paris tätig. - Teils leicht gebräunt die Briefe mit Faltspuren. Insgesamt sehr gut erhalten. - Provenienz: Schweizer Privatbesitz.

Sachgebiete: Autographen, Kunstgeschichte

30.07.2026 - 20:40

3200,- EUR

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Hönn, Georg Paul.

Hönn, Georg Paul. Betrugs-Lexicon, worinnen die meisten Betrügereyen in allen Ständen nebst denen darwider guten Theils dienenden Mitteln entdecket/ Fortgesetztes Betrugs-Lexicon. 2 Teile in 1 Band. Coburg, Paul Günther Pfotenhauer und Sohn, 1730. Ca. 17,5 x 12 cm. [8] Bll., 458 S., [7] Bll., 116 S., [2] Bll. Pergamentband der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel. - Vgl. Hayn/G. III, 312 (Ausgabe 1761) - ADB XIII, 73. - Vierte Ausgabe des erstmals 1721 erschienenen und danach noch häufig aufgelegten Werks. - "Whole range of Baroque rascality in alphabetical order. Called a 2nd new and improved ed.; the prefatory notice gives an account of Hoenn's own augmented ed. of 1730, of the pirated and bungled ed. of 1743 (a cheater cheating with a book on cheating) and of the changes in this new ed." (The Harold Jantz Collection of German Baroque Literature). - Satirisches Werk, das bei der Aufdeckung übler Machenschaften keine Berufsstände und Gesellschaftssschichten auslässt: Advokaten, Ärzte, Alchemisten, Apotheker, Bauern, Beamte, Bücherschreiber, Buchhändler, Ehemänner, Eheweiber, Erben, Geistliche, Italiener, Kellner, Köche, Kupferstecher, Mönche, Musikanten, Nonnen, Poeten, Professoren, Quacksalber, Schatzgräber, Spieler, Studenten, Tee- und Kaffeewirte, Uhrmacher, Zeitungs-Schreiber usw. - Oberes Kapital etwas bestossen, Einband leicht fleckig, kleine Kleberückstände von altem Rückenschild; Innen etwas gebräunt.

Sachgebiete: Lexika, Literatur bis ca. 1900, Satire

30.07.2026 - 20:38

1200,- EUR

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Niemann, Albert

Niemann, Albert. Ueber eine neue organische Base in den Cocablättern. Mittheilung aus der Inaugural-Dissertation (S. 129–155, 291–308) in: Bley, L. (Hrsg.). Archiv der Pharmacie. Eine Zeitschrift des allgemeinen deutschen Apotheker-Vereins. Abtheilung Norddeutschland. X. Jahrgang., Zweite Reihe, CIII. Band, der ganzen Folge CLIII. Band. Hannover, Hahn'schen Hofbuchhandlung, 1860. 20,5 x 13 cm. 392, VIII S. Marmorierter Pappband der Zeit mit Rückenschild. - Garrison/ Morton Nr. 1765. - Erste Veröffentlichung seiner Dissertation. - "Seit 1859 Assistent Friedrich Wöhlers, beschäftigte sich Albert Niemann (1834–1861) im Rahmen seiner Dissertation mit der Isolierung eines Alkaloids aus den Blättern der Cocapflanze Erythroxylum coca. Bereits der Apotheker Friedrich Gaedcke (1828–1890) hatte sich mit der Untersuchung von Cocablättern befasst und 1855 darüber publiziert. Zwar gelang es Gaedcke, einen kristallinen Stoff zu isolieren, den er "Erythroxylin" nannte, aber für identisch mit Teein hielt. Die geringen Mengen an Cocablättern - Gaedcke standen nur zwei Unzen (entspricht circa 60 Gramm) zur Verfügung - erlaubten es ihm noch nicht, nähere Ausführungen zu Eigenschaften und Zusammensetzung des Stoffes zu machen. Als Entdecker gilt daher Niemann, der am 18. Juni 1860 seine Dissertation abschloss, die in Göttingen gedruckt wurde und noch im gleichen Jahr auch im "Archiv der Pharmacie" erschien. Ein Auszug wurde ferner in der "Vierteljahresschrift für practische Pharmacie" abgedruckt. Die Doktorarbeit - Niemann sah sich mit seiner Arbeit in einer Reihe von Alkaloidforschern, wie er einleitend ausführt: "Seitdem durch die im Jahre 1804 durch Sertuerner erfolgte Entdeckung des Morphins im Opium der erste Beweis von der Existenz organischer Salzbasen in den Pflanzen, als Produkte des vegetabilischen Lebens, geliefert und erwiesen war, dass das Opium seine physiologischen Wirkungen vorzugsweise dem Gehalte an Morphin verdanke, hat man es oft versucht, auch in anderen heftig und eigenthümlich auf den Organismus wirkenden Pflanzentheilen ähnliche Körper aufzusuchen... Diese Untersuchungen, namentlich in Frankreich von Pelletier und Caventou sowie von Robiquet ausgeführt, wurden in der That durch positive Resultate gekrönt." (Friedrich, Christoph. Albert Niemann, Entdecker des Kokains. PZ Pharmazeutische Zeitung, 01/2011, https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-032011/entdecker-des-kokains/, (24.2.26)). - Einband leicht feuchtfleckig; Text relativ gleichmässig gebräunt, gelegentlich schwach stockfleckig, Vorsätze etwas leimschattig. Insgesamt in guter Erhaltung.

Sachgebiete: Chemie, Medizin, Naturwissenschaften, Pharmazie

30.07.2026 - 20:36

2000,- EUR

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